Black Jack Hall of Fame
Im Jahr 2002 wurde eine eklektische Auswahl von – sinnigerweise – 21 Black Jack Autoren, Experten und Spielern von Herausgebern, Mitspielern und Casino Mitarbeiter für die Black Jack Hall of Fame nominiert. Die Öffentlichkeit durfte über das Internet an der Wahl teilnehmen, wobei die finalen Stimmen im Januar 2003 auf dem Black Jack Ball (eine Gala-Veranstaltung, die jedes Jahr an einem geheimen Ort stattfindet, um Casino Spione und neugierige Detektive fernzuhalten) ausgezählt wurden.
Die Black Jack Hall of Fame ist der Ehrung von außergewöhnlichen Menschen im Feld gewidmet und der Aufklärung der Öffentlichkeit über großartige Spieler, deren Erfolge aufgrund von Geheimhaltung und Sicherheit manchmal von der Öffentlichkeit unbemerkt blieben.
Abstimmung
Die primäre Stimmabgabe für die Black Jack Hall of Fame wird von professionellen Spielern durchgeführt. Dafür gibt es zweierlei Gründe. Erstens sind professionelle Spieler die einzigen, die den vollen Umfang der Leistungen ihrer Kollegen, sowohl innerhalb und außerhalb des Casinos kennen. Dies ist aufgrund der Tatsache, dass manche Erfolge vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden müssen, um zu verhindern, dass Casinos davon erfahren.
Zweitens waren die Gründer der Meinung, dass professionelle Spieler, deren Lebensunterhalt von derartigem Wissen abhängt, die besten Richter darüber sind, welche Autoren und Theorien wirklich originell waren und den größten Einfluss auf das Spiel hatten, vor allem aber auf die Fähigkeiten des Spielers/der Spielerin das Haus zu schlagen.
Jedermann, der sein/ihr primäres Einkommen aus dem Spiel für mindestens fünf Jahre bezogen hat, ist wahlberechtigt. Die Öffentlichkeit bekommt eine einzige Stimme, die durch eine Online-Abstimmung erreicht wird, und dazu dürfen einige ausgewählte Casino Honchos (die den Black Jack Ball nicht besuchen dürfen) per Briefwahl abstimmen.
Black Jack Hall of Fame Aufnahmen
Die ersten sieben Aufnahmen in die Hall of Fame waren:
Al Francesco
Erfand praktisch das Teamspiel (während der Erstellung des „Big Player“ Konzepts) im Black Jack und brachte dem legendären Ken Uston bei, wie man Karten zählte. Einer der angesehensten Spieler aller Zeiten.
Stanford Wong
Autor des gefeierten „Professional Blackjack“. Wong ist ein brillanter Mathematiker, der scheinbar jedes Spiel analysieren und schlagen kann.
Peter Griffin
Das Mathematik-Genie, der als erster mathematische Verknüpfungen verwendete, die von Statistikern entwickelt wurden, um Black Jack Kartenzählungssysteme zu analysieren und zu vergleichen. Diese Ideen sind noch heute weit verbreitet und haben Generationen von Spielern beeinflusst.
Ken Uston
Für zwei Jahrzehnte spielte Uston professionell Black Jack auf höchstem Niveau und beanspruchte eine Vielzahl an Techniken für sich, einschließlich des Kartenzählens, BP Teams, Hole-Karten-Techniken und des verborgenen Computer-Spiels. Autor des sehr einflussreichen Buches „The Big Player“, in dem er die Geheimnisse der großen Teamspieler preisgibt und für immer veränderte, wie das Spiel gespielt wurde.
Edward O. Thorp
Schrieb das legendäre „Beat the Dealer“ und gilt als der Vater des Kartenzählens.
Tommy Hyland
Für mehr als 25 Jahre hat Tommy Hyland das langlebigste und erfolgreichste Black Jack Team in der Geschichte des Spiels geführt. Sein Team gewann buchstäblich Millionen von Dollars in Casinos rund um die Welt.
Arnold Snyder
Sein erstes Buch, „The Blackjack Formula“, revolutionierte das Kartenzählen, indem erstmals die Wichtigkeit der Penetration für die Gewinnrate des Kartenzählers enthüllt wurde.
Im folgenden Jahr, beim 2004 Black Jack Ball, wurden zwei weitere Spieler aufgenommen:
Keith Taft, ein genialer Erfinder, der mehr als zwanzig Jahre damit verbrachte, Black Jack Spiele mit seinen High-Tech-Geräten zu schlagen, und der respektierte Autor Max Rubin, dessen Buch „Comp City“ von 1994 Techniken enthüllte, die selbst Spieler, die keine Karten zählten, anwenden konnten, um sich einen Vorteil zu sichern.
Im Jahr 2005 wurden Julian Braun und Lawrence Revere eingeführt. Braun verwendete High-Speed-Computer, um Milliarden von simulierten Händen zu berechnen, was es Autoren wie Thorp und Revere gestattete, deren gewinnende Strategien zu entwickeln. Revere schrieb mittlerweile „Playing Blackjack as a Business“, in dem er die von Edward Thorp eingeführten Techniken vereinfachte und verbesserte.
Im Jahr 2006 wurde James Grosjean aufgenommen. Er schrieb den Klassiker „Beyond Counting“ und ist bekannt für seine verschiedenen gewonnenen Klagen gegen Casinos aufgrund von Verletzungen der Bürgerrechte. Er ist in Glücksspielkreisen auch deswegen beliebt, weil er die verhasste Griffin Detektivagentur in den Bankrott zwang.
Die Gründer gaben schließlich die Aufgabe der jährlichen Nominierung von verdienten Kandidaten an die Mitglieder der Hall of Fame weiter. Sie schlagen sich gegenseitig Namen vor, mit biografischen Informationen und Gründen für die Nominierung. Es gibt keine Begrenzung für die Anzahl der Namen, die vorgelegt werden können, und dann stimmen alle sieben Mitglieder über ihre ersten sieben Auserwählten ab, wobei alle Stimmen der Mitglieder gleichermaßen zählen. Ab 2006 wurde beschlossen, dass jedes Jahr nur noch ein neues Mitglied in die Hall of Fame aufgenommen werden würde, um ein Gefühl der Exklusivität zu wahren.
Das Barona Casino – Heimat der Black Jack Hall of Fame
Im Jahr 2003 schuf das Barona Casino die physische Hall of Fame, ähnlich dem Binion’s Horseshoe’s Wall of Fame für Pokerspieler. Jeder Aufgenommene hat eine Plakette mit seinem Foto und einigen Worten über seine Beiträge und Leistungen. Es gibt auch ein Museum mit ausgestellten Betrugsgeräten. Das Barona Casino, das die Black Jack Hall of Fame sponsert, vergibt jedem Aufgenommenen einen lebenslangen Gutschein für ein volles Zimmer, Essen und Getränke im Austausch für die Zusage, das sie niemals an den Tischen des Barona Casino spielen werden.